Knot beobachtet die Ordner, die du auswählst. Wenn du zehn Sekunden lang nichts mehr speicherst, macht es einen echten Commit und schickt ihn an jeden Rechner, mit dem du gekoppelt bist.
Wenn dir das Pushen nach GitHub schon reicht, brauchst du das hier wahrscheinlich nicht.
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Jeder Ordner geht. Du sagst es Knot einmal, und ab dann ist er ein echtes Git-Repository.
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Die andere Person installiert Knot ebenfalls. Du erzeugst einen einmaligen Kopplungscode und schickst ihn auf dem Weg, den du sonst auch nimmst. Danach zeigen beide Rechner eine Bestätigung, die auf beiden Seiten angeklickt werden muss.
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Du speicherst, und Knot erledigt Commit und Push.
Gebaut und getestet auf zwei Rechnern, einem MacBook und einem HP EliteBook mit Ubuntu: zuerst über WLAN, dann über Tor zwischen zwei verschiedenen Netzen. Auf diesem Weg hat es im Mai 2026 zum ersten Mal komplett funktioniert.
Am 27. August 2026 haben zwei gekoppelte Peers, deren Historien auseinandergelaufen waren, im Abstand von vier Sekunden über Tor gemergt, ohne dass irgendetwas sie koordiniert hat. Beide sind beim identischen Merge-Commit gelandet. Insgesamt etwa 198 Sekunden.
Zehn Sekunden nach deinem letzten Speichern in einem Ordner ist die Änderung ein echter Git-Commit, und der geht Ende-zu-Ende-verschlüsselt an jeden gekoppelten Rechner. Dafür muss keine der beiden Seiten einen Port im Router öffnen.
Knot nutzt das echte Objektformat von Git. git log, git diff und git branch funktionieren also weiter, genau wie alles andere, was du schon auf den Ordner loslässt.
Das Gerät, auf dem der Commit entstanden ist, steht im Commit selbst. Jeder Rechner, der den Commit bekommt, sieht es also. Die Signatur und der Eintrag zur Agent-Session liegen noch in refs/notes, und das wird nicht repliziert. Deshalb lässt sich die vollständige Kette vorerst nur auf dem Rechner vorlegen, der die Commits gemacht hat. Beides in den Commit zu verlegen ist in Arbeit.
Für KI-Agenten: Ein einziger Aufruf von knot map --tokens 1500 gibt dem Agenten eine Karte des Repos, statt dass er fünf oder mehr Dateien liest. Auf einem Repo mit 56 Dateien, das der Agent noch nie gelesen hatte, waren das gemessen ≥3,4× weniger Tokens. Du kannst den Vergleich auf deinem eigenen Rechner nachmessen.
Kostenlos, für macOS und Linux. Einen Windows-Download gibt es noch nicht. Die Kommandozeile und der Daemon lassen sich inzwischen unter Windows bauen und ausführen, und auch Tor startet dort. Es wurde aber noch kein Commit zwischen Windows und einem anderen Rechner übertragen, und genau diesen Test muss jedes Release zuerst bestehen. Auch der macOS-Build ist nicht notarisiert, deshalb wird das erste Öffnen blockiert. Das zu beheben kostet einen Befehl, siehe unten.
Die Installationsanleitung behandelt macOS, Linux, das Prüfen deines Downloads und dein erstes synchronisiertes Speichern.
Auch im VS Code Marketplace Derselbe Daemon wie in der App, gesteuert aus der Seitenleiste des Editors statt aus einem zweiten Fenster.macOS blockiert das erste Öffnen. Das räumst du einmal aus dem Weg, und jede dieser Möglichkeiten reicht dafür:
xattr -dr com.apple.quarantine "/Applications/Knot.app"Tor und die Laufzeitumgebung für die KI auf dem Gerät sind im Paket enthalten. apt kümmert sich um die Abhängigkeiten, die systemd-Unit und Updates.
sudo apt install ./knot-vcs-amd64.deb
systemctl --user enable --now knot-vcs
knot-app # oder `knot solo` in einem beliebigen Ordner Aktuelles Ubuntu bringt keine grafische Oberfläche mit, die eine lokale .deb-Datei installiert. Das App Center kann nur Snaps, und das gilt für ganz Ubuntu, die .deb-Pakete aller Anbieter eingeschlossen. Details in der Installationsanleitung.
Dass der Build nicht notarisiert ist, ändert nichts daran, wohin dein Code geht.
Alle bisherigen Releases: Changelog (EN). Fehlerberichte und Anwendungsfälle sind gleichermaßen willkommen: Meld dich.
Eine Zeit lang hat jeder Push die gesamte Historie noch einmal verschickt. Der Basis-Commit wurde nämlich aus einer Liste genommen, die Git nach Branch-Namen sortiert, und der Genesis-Commit stand dort immer ganz vorn. Die Kryptografie war der einfache Teil: Ed25519-Identitäten, gegenseitige Authentifizierung, eine Tor-Verbindung, die nichts als verschlüsselte Bytes transportiert, und echte Git-Objekte an beiden Enden.
Whispr schickt seine Nachrichten über dieselben Tor-Bausteine. Nichts von der Kryptografie wurde für Knot erfunden: Sie stammt von Tor, dazu kommt das Ed25519, das OpenSSH mitliefert.
Beide Seiten weisen per gegenseitiger Ed25519-Authentifizierung nach, wer sie sind, bevor Code übertragen wird. Die Verbindung läuft über Tor (.onion-Dienste). Sie ist also Ende-zu-Ende-verschlüsselt, und Relays sehen nur Chiffretext. Ein neues Gerät zu koppeln braucht einen Bestätigungsklick auf beiden Rechnern. Die Bausteine sind die, die Signal, Tor und OpenSSH ausliefern. Der Code, der sie zusammensetzt, wurde von niemandem außerhalb dieses Projekts geprüft, und dieses Projekt ist eine Person in Würzburg.
Nein. Code wird immer direkt von Peer zu Peer übertragen, über Tor-Verbindungen. Es gibt einen optionalen kleinen „Coordinator“, der Peers hilft, sich übers Internet zu finden. Er sieht aber nie auch nur ein Byte deines Codes, nur „Peer X hostet Projekt Y“. Du kannst ihn auf einem Raspberry Pi für 35 Dollar laufen lassen oder ganz weglassen.
Ja. Knot nutzt das echte Objektformat von Git, ein Knot-Ordner ist also auch ein echtes Git-Repository. git log, git diff, git branch, git checkout: Alles funktioniert. Wenn zwei Historien auseinanderlaufen, mergt Knot sie für dich, und weil der Merge-Commit deterministisch gebaut wird, landen beide Rechner beim identischen Commit. Wenn dieselben Zeilen kollidieren oder die eingehenden Änderungen Bearbeitungen überschreiben würden, die du noch nicht committet hast, hält es an und stellt die eingehende Seite zurück. Die löst du dann mit ganz normalem Git auf.
Dann wird nichts übertragen, bis sie wieder online ist, wie bei jedem Peer-to-Peer-Protokoll. Dein Commit bleibt auf deinem Rechner und geht raus, sobald ihr Daemon sich wieder verbindet. Ein dritter Peer, der immer läuft, hilft hier: ein Heimserver oder ein VPS für 5 Dollar im Monat, auf dem derselbe kostenlose Build läuft.