KNOT · MACOS + LINUX

Dein Code.
Deine Rechner.
Kein Mittelsmann.

Knot beobachtet die Ordner, die du auswählst. Wenn du zehn Sekunden lang nichts mehr speicherst, macht es einen echten Commit und schickt ihn an jeden Rechner, mit dem du gekoppelt bist.

Wenn dir das Pushen nach GitHub schon reicht, brauchst du das hier wahrscheinlich nicht.

Knot, Peer-to-Peer-Versionskontrolle
Knot-Dashboard auf dem Desktop mit geschützten Ordnern, gekoppelten Geräten, allen bisherigen Speichervorgängen und der Aktivität dieser Woche
01 SO FUNKTIONIERT ES

Nur das Koppeln ist etwas fummelig

01

Der Ordner

Jeder Ordner geht. Du sagst es Knot einmal, und ab dann ist er ein echtes Git-Repository.

02

Die Peers

Die andere Person installiert Knot ebenfalls. Du erzeugst einen einmaligen Kopplungscode und schickst ihn auf dem Weg, den du sonst auch nimmst. Danach zeigen beide Rechner eine Bestätigung, die auf beiden Seiten angeklickt werden muss.

03

Das Speichern

Du speicherst, und Knot erledigt Commit und Push.

02 IM ALLTAG

Was Knot tut, sobald es läuft

Gebaut und getestet auf zwei Rechnern, einem MacBook und einem HP EliteBook mit Ubuntu: zuerst über WLAN, dann über Tor zwischen zwei verschiedenen Netzen. Auf diesem Weg hat es im Mai 2026 zum ersten Mal komplett funktioniert.

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Beide Rechner, derselbe Merge-Commit

Am 27. August 2026 haben zwei gekoppelte Peers, deren Historien auseinandergelaufen waren, im Abstand von vier Sekunden über Tor gemergt, ohne dass irgendetwas sie koordiniert hat. Beide sind beim identischen Merge-Commit gelandet. Insgesamt etwa 198 Sekunden.

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Speichern wird zum synchronisierten Commit

Zehn Sekunden nach deinem letzten Speichern in einem Ordner ist die Änderung ein echter Git-Commit, und der geht Ende-zu-Ende-verschlüsselt an jeden gekoppelten Rechner. Dafür muss keine der beiden Seiten einen Port im Router öffnen.

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Darunter echtes Git

Knot nutzt das echte Objektformat von Git. git log, git diff und git branch funktionieren also weiter, genau wie alles andere, was du schon auf den Ordner loslässt.

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Was ein Commit mitbringt

Das Gerät, auf dem der Commit entstanden ist, steht im Commit selbst. Jeder Rechner, der den Commit bekommt, sieht es also. Die Signatur und der Eintrag zur Agent-Session liegen noch in refs/notes, und das wird nicht repliziert. Deshalb lässt sich die vollständige Kette vorerst nur auf dem Rechner vorlegen, der die Commits gemacht hat. Beides in den Commit zu verlegen ist in Arbeit.

SOLO · dein Laptop und dein Heimserver TEAMS · ein Kopplungscode pro Person, keine Lizenzen pro Kopf ENTERPRISE · der Code bleibt im eigenen Netz; Agenten werden per Pfad eingeschränkt

Für KI-Agenten: Ein einziger Aufruf von knot map --tokens 1500 gibt dem Agenten eine Karte des Repos, statt dass er fünf oder mehr Dateien liest. Auf einem Repo mit 56 Dateien, das der Agent noch nie gelesen hatte, waren das gemessen ≥3,4× weniger Tokens. Du kannst den Vergleich auf deinem eigenen Rechner nachmessen.

03 INSTALLATION

Installieren

Kostenlos, für macOS und Linux. Einen Windows-Download gibt es noch nicht. Die Kommandozeile und der Daemon lassen sich inzwischen unter Windows bauen und ausführen, und auch Tor startet dort. Es wurde aber noch kein Commit zwischen Windows und einem anderen Rechner übertragen, und genau diesen Test muss jedes Release zuerst bestehen. Auch der macOS-Build ist nicht notarisiert, deshalb wird das erste Öffnen blockiert. Das zu beheben kostet einen Befehl, siehe unten.

Die Installationsanleitung behandelt macOS, Linux, das Prüfen deines Downloads und dein erstes synchronisiertes Speichern.

Auch im VS Code Marketplace Derselbe Daemon wie in der App, gesteuert aus der Seitenleiste des Editors statt aus einem zweiten Fenster.
Versionv1.0.2 · build 20260826.2319
macOSIntel; Apple Silicon über Rosetta · .dmg
Linuxx86_64 · .deb (Ubuntu 20.04+, Debian 11+)
SHA-256 mac8eb0f6d2d57340e379c878b63077a1a4cb37963e9d7d44764e6a7c1deab9aa84
SHA-256 linux7e64c9aebca4b57a9e4e9ec0bff2e517ace921681b7da1779aa7c03d6223f938
+ Der erste Start (macOS & Linux)
macOS

macOS blockiert das erste Öffnen. Das räumst du einmal aus dem Weg, und jede dieser Möglichkeiten reicht dafür:

  • Am zuverlässigsten (jedes macOS): Terminal öffnen und das hier ausführen
    xattr -dr com.apple.quarantine "/Applications/Knot.app"
  • Oder Knot einmal öffnen (es wird blockiert), dann Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit → „Dennoch öffnen“.
  • Älteres macOS (vor Sequoia): Rechtsklick auf Knot → Öffnen → Öffnen.
Linux

Tor und die Laufzeitumgebung für die KI auf dem Gerät sind im Paket enthalten. apt kümmert sich um die Abhängigkeiten, die systemd-Unit und Updates.

sudo apt install ./knot-vcs-amd64.deb
systemctl --user enable --now knot-vcs
knot-app           # oder `knot solo` in einem beliebigen Ordner

Aktuelles Ubuntu bringt keine grafische Oberfläche mit, die eine lokale .deb-Datei installiert. Das App Center kann nur Snaps, und das gilt für ganz Ubuntu, die .deb-Pakete aller Anbieter eingeschlossen. Details in der Installationsanleitung.

Dass der Build nicht notarisiert ist, ändert nichts daran, wohin dein Code geht.

Alle bisherigen Releases: Changelog (EN). Fehlerberichte und Anwendungsfälle sind gleichermaßen willkommen: Meld dich.

04 ARCHITEKTUR

Wie ein Commit zum anderen Rechner kommt

Eine Zeit lang hat jeder Push die gesamte Historie noch einmal verschickt. Der Basis-Commit wurde nämlich aus einer Liste genommen, die Git nach Branch-Namen sortiert, und der Genesis-Commit stand dort immer ganz vorn. Die Kryptografie war der einfache Teil: Ed25519-Identitäten, gegenseitige Authentifizierung, eine Tor-Verbindung, die nichts als verschlüsselte Bytes transportiert, und echte Git-Objekte an beiden Enden.

Architekturdiagramm von Knot Jemand speichert auf dem eigenen Rechner. Der Knot-Daemon bemerkt die Änderung, macht daraus einen echten Git-Commit und schickt ihn als verschlüsseltes Git-Pack direkt über Tor an jeden gekoppelten Rechner im Team. Dort prüft der Daemon die Signatur, importiert das Pack, und der neue Commit erscheint im lokalen git log, schnell im gemeinsamen Netz und langsamer über Tor. Kein GitHub, kein zentraler Server, kein Cloud-Konto, kein manueller Push. DEIN LAPTOP Im Editor speichern Daemon sieht die Änderung Git-Commit (signiert) GERÄTEGRENZE Verschlüsseltes Git-Pack PEER-TO-PEER · OHNE MITTELSMANN TOR · .onion ED25519 · GEGENSEITIGE AUTH Beide Seiten weisen sich aus AUF DER LEITUNG Nur verschlüsselte Bytes Relays leiten weiter, lesen nichts KOLLEGEN-LAPTOP Verschlüsseltes Git-Pack GERÄTEGRENZE Pack prüfen + importieren Neuer Commit im Repo Erscheint in `git log` NICHT IM BILD Kein GitHub · Kein zentraler Server · Kein Cloud-Konto · Kein `git add` · Kein `git push`
Was du im Editor speicherst, wird auf deinem Rechner zu einem echten Git-Commit. Der geht als verschlüsseltes Git-Pack über Tor direkt an jeden gekoppelten Rechner im Team und erscheint dort im lokalen git log. Dazwischen liegt weder GitHub noch irgendein Server, und niemand tippt einen Push-Befehl.

Whispr schickt seine Nachrichten über dieselben Tor-Bausteine. Nichts von der Kryptografie wurde für Knot erfunden: Sie stammt von Tor, dazu kommt das Ed25519, das OpenSSH mitliefert.

05 FAQ

Sicherheit, Server, Git und der Offline-Fall

+ Ist Knot sicher?

Beide Seiten weisen per gegenseitiger Ed25519-Authentifizierung nach, wer sie sind, bevor Code übertragen wird. Die Verbindung läuft über Tor (.onion-Dienste). Sie ist also Ende-zu-Ende-verschlüsselt, und Relays sehen nur Chiffretext. Ein neues Gerät zu koppeln braucht einen Bestätigungsklick auf beiden Rechnern. Die Bausteine sind die, die Signal, Tor und OpenSSH ausliefern. Der Code, der sie zusammensetzt, wurde von niemandem außerhalb dieses Projekts geprüft, und dieses Projekt ist eine Person in Würzburg.

+ Nutzt Knot einen Server?

Nein. Code wird immer direkt von Peer zu Peer übertragen, über Tor-Verbindungen. Es gibt einen optionalen kleinen „Coordinator“, der Peers hilft, sich übers Internet zu finden. Er sieht aber nie auch nur ein Byte deines Codes, nur „Peer X hostet Projekt Y“. Du kannst ihn auf einem Raspberry Pi für 35 Dollar laufen lassen oder ganz weglassen.

+ Kann ich weiterhin Git benutzen?

Ja. Knot nutzt das echte Objektformat von Git, ein Knot-Ordner ist also auch ein echtes Git-Repository. git log, git diff, git branch, git checkout: Alles funktioniert. Wenn zwei Historien auseinanderlaufen, mergt Knot sie für dich, und weil der Merge-Commit deterministisch gebaut wird, landen beide Rechner beim identischen Commit. Wenn dieselben Zeilen kollidieren oder die eingehenden Änderungen Bearbeitungen überschreiben würden, die du noch nicht committet hast, hält es an und stellt die eingehende Seite zurück. Die löst du dann mit ganz normalem Git auf.

+ Was ist, wenn die andere Person offline ist, während ich speichere?

Dann wird nichts übertragen, bis sie wieder online ist, wie bei jedem Peer-to-Peer-Protokoll. Dein Commit bleibt auf deinem Rechner und geht raus, sobald ihr Daemon sich wieder verbindet. Ein dritter Peer, der immer läuft, hilft hier: ein Heimserver oder ein VPS für 5 Dollar im Monat, auf dem derselbe kostenlose Build läuft.